Screening-Regeln: stabiles Geschäftsmodell, positive freie Cashflows, ROIC über Kapitalkosten, Verschuldung tragfähig, Bewertung unter historischer Medianbandbreite. Ausschlüsse: struktureller Niedergang, Bilanztricks, dünne Liquidität. Einstieg bei Unterbewertung plus Katalysator. Positionsgröße nach Unsicherheit. Ausstieg bei Fair-Value-Erreichen oder Thesebruch. Rebalancing jährlich, Fehlerjournal verpflichtend. Der Spickzettel erinnert: billig genügt nicht, Qualität und Zeit sind die wahren Verbündeten.
Signalschema: 12-1-Preis-Momentum positiv, oberhalb gleitender 200-Tage-Linie, relative Stärke gegenüber Marktindex steigend. Ausschluss überdehnter Spikes ohne Volumenstütze. Positionsgrößen via Volatilität, Portfoliokorrelation begrenzen. Ausstieg bei Trendbruch oder Underperformance über definierte Wochen. Monatlicher Check genügt. Die Karte erzwingt Regelgläubigkeit, wenn Schlagzeilen locken, und schützt vor dem Klassiker: zu spät kaufen, zu früh verkaufen, beides aus Emotion.
Erstens, definiere die These in einem Satz. Zweitens, nenne drei Gründe, warum du falsch liegen könntest. Drittens, prüfe Alternativen mit besserem Chancen-Risiko-Profil. Viertens, vergleiche Positionsgröße mit Maximalverlust. Fünftens, verpflichte dich schriftlich zum Ausstiegstrigger. Diese fünf Bremsen passen auf eine halbe Karte, kosten zwei Minuten und sparen Monate des Ärgers, wenn Euphorie dich in riskante Ecken drängt.
Atme, öffne die Notfallkarte, arbeite die Reihenfolge ab: Liquidität sichern, Positionsrisiken messen, Plan anwenden. Ersetze Nachrichtenflut durch definierte Informationsfenster. Notiere, was wirklich kaputt ging und was nur laut wirkt. Die drei Anker ziehen dich aus dem Strudel impulsiver Handlungen. Statt Heldentaten setzt du auf kontrollierte Reparaturen, dokumentiert im Journal, überprüft beim nächsten Wochenreview.






Anna schrieb, wie ihr Momentum-Blatt sie vor einem Sturz bewahrte. Trendbruch, zwei Wochen Underperformance, Volumen kippt – drei Häkchen, kein Zögern. Sie skalierte kontrolliert aus, dokumentierte Gründe, prüfte Alternativen. Später bestätigten Zahlen die Schwäche. Ohne Karte hätte Lärm gezögert, Hoffnung geschoben. Mit Karte blieb Respekt vor Risiko größer als Angst, etwas zu verpassen. Ein kleiner Zettel, eine große Erleichterung.
Schnapp ein Foto deiner Karte, schwärze sensible Teile, und poste es in unserer Runde. Wir geben konkretes, freundliches Feedback: kürzen, präzisieren, testen. Tausche Icons, Farbcodes, Formulierungen. Aus Einzeltricks werden Best Practices. Je mehr echte Anwendung, desto robuster die Sammlung. So entstehen Versionen für Berufseinsteiger, Vielreisende, Dividendensammler, Optionsfreunde – immer kompakt, immer handhabbar, immer respektvoll gegenüber Risiko.
Nimm heute 30 Minuten, wähle eine Strategie, notiere Ziel, Signale, Ausschlüsse, Größenregeln und Ausstieg. Passe alles auf A7, drucke, falte, laminiere, trage es eine Woche bei dir. Jede Aktion braucht ein Häkchen. Am Freitag Review: was half, was hinderte, was fehlt? Antworte uns mit Foto und Fazit. Wir schicken dir eine verbesserte Version zurück – gemeinsam schärfen wir dein Werkzeug.
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